Englisch-Wandertag

Die Klasse 3a der Theodor-Körner-Grundschule in Freiberg erlebte bei einer Exkursion an die TU Chemnitz mit ihrem Klassenlehrer außergewöhnlichen Englischunterricht. In einem intergenerativen Projekt mit den Teilnehmern des Seniorenkollegs der Universität konnten die Schüler mit lernbegeisterten Senioren und ausländischen Studenten ins Gespräch kommen – allerdings nicht in ihrer Muttersprache Deutsch, sondern auf Englisch.

englisch2Die Schüler lernen seit knapp 4 Monaten ihre erste Fremdsprache und konnten es kaum erwarten, ihr Wissen zu zeigen und außerhalb des „sicheren Hafens“ Unterricht in der Praxis anzuwenden. Dabei stießen sie auf einfühlsame Pensionäre und Studenten, die mit den Schülern die Begeisterung für das Erlernen von Fremdsprachen teilen.

Das Treffen fand im Rahmen des Projekts Erasmus+ statt, welches von der Europäischen Union unterstützt wird. Im Mittelpunkt des EU-Projekts stehen die europäischen Dimensionen des lebenslangen Lernens sowie die Unterstützung beim Erlernen von Fremdsprachen.

In den Gesprächen mit den Senioren und Studenten fanden alle Beteiligten heraus, dass sie eine Unmenge voneinander lernen können. Im Gepäck hatten die Kinder außerdem selbst gestaltete Plakate, auf denen sie ihre bisherigen Englisch-Kenntnisse präsentierten. Diese sowie die gemeinsamen Aktivitäten, Spiele und Erkundungen boten zusätzlichen anregenden Gesprächsstoff zwischen den Generationen.

Am meisten faszinierte die Schüler, dass Lernen auch lange nach Schulabschluss und Berufsleben noch Spaß macht. Auf diese Erkenntnis ließen sie es sich gemeinsam bei englischen Köstlichkeiten schmecken, die die Paten-Senioren der Klasse vorbereitet hatten.

So empfanden die Schüler den Tag:

Am Freitag, dem 20.11.2015, sind wir, also die Klasse 3a, nach Chemnitz gefahren. In der Technischen Universität haben uns schon ausländische Studenten, die Senioren und Professor Schöne erwartet. Professor Schöne war der Chef der TU Chemnitz. Wir haben eigene Englisch-Plakate mitgebracht. Es waren sechs ausländische Studenten. Professor Schöne hat als erstes eine Rede gehalten: Nicht nur Studenten, sondern auch die Kinder und Senioren sollen auf die Universität gehen dürfen. Es war ein schöner Tag. (H., 3. Klasse)
Alle Kinder waren auf dem Schulhof und haben gespielt. Alle Kinder haben sich in Zweierreihen angestellt. Herr Grajek hat nochmal durchgezählt und wir sind zum Bahnhof gelaufen. Der Zug brauchte eine halbe Stunde bis Chemnitz. Wir sind vom Bahnhof bis zur Universität gelaufen. Als erstes haben H., F. und ich die ausländischen Studenten auf Englisch gefragt, wie sie heißen. Thomas war 27 und kam aus Indien. Jiao kam aus China und war 24. Wir hatten aus dem Englischunterricht mit den Studenten und den Senioren „Jump in the boat“ gesungen. Professor Schöne hat gesagt: „Die Klugen sollen klüger werden, die anderen sollen die Möglichkeit auch haben.“ Es war soweit, endlich Frühstück. Die Chemnitzer Senioren haben uns Kekse Scones gegeben (englische Brötchen mit Marmelade und Sahne). Dann hatten wir die Englischposter abgeguckt. Es stand dort ein Flügel, ich habe darauf gespielt. Was ich gespielt habe war das Märchen von Kabalewski. Jiao hatte auch was gespielt, das war Tschaikowsky. Der Wandertag war sehr schön. (A., 3. Klasse)

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