Grundschüler an der Universität

Im Januar 2015 nahmen Schüler der 2. Klasse an einer Vorlesung ihrer Paten des Seniorenkollegs an der TU Chemnitz teil. Im großen Hörsaal lauschten sie den Vorträgen „Intergenerative Bildung mit Schülern zur Route Industriekultur Chemnitz im Rahmen des Erasmus+ Projektes; Patenprogramm des Seniorenkollegs mit internationalen Studierenden“.

Vor einem riesigen Publikum hielten die Schüler der 2. Klasse einen kurzen Vortrag über ihre gemeinsamen Aktivitäten mit den Chemnitzer Senioren und beteiligten sich am musikalischen Rahmenprogramm der Veranstaltung.

Ingeborg Morgner: Im Februar 2012 besuchten Sie uns mit Ihrer damaligen 3. Klasse zum ersten Mal und nahmen aktiv am „More than Neighbours“ Projekt teil. Vielleicht können Sie uns sagen, was Ihnen und Ihren Schülern die gemeinsamen Begegnungen gebracht haben und warum Sie seit Frühjahr dieses Jahres mit Ihrer neuen Klasse sich am Projekt „Erasmus+“ beteiligen.

Andreas Grajek: Ich möchte zu dieser Frage gern die Schüler Adele, Jakob, Franka, Ramon und Ferdinand zu Wort kommen lassen, die sich darauf schon vorbereitet haben.

Die Schüler: Als Sie uns vor über einem Jahr das erste Mal besucht haben, haben wir gestaunt, dass Sie auch noch lernen, obwohl Ihre Schulzeit schon lange vorbei ist.

So wie wir jeden Tag in der Schule lernen, lernen Sie in der Universität, der Schule für Erwachsene.

Wir dachten immer, die Erwachsenen wissen schon alles.

Aber jetzt wissen wir, dass auch die Großen ganz schön neugierig sind und dass es Spaß macht, neue Dinge kennenzulernen.

Richtig toll ist es, wenn wir mit Ihnen zusammen auf Entdeckungsreise gehen.

Wir waren schon gemeinsam auf den Spuren der Freiberger Bergleute und haben zusammen eine Mettenschicht gefeiert, so wie sie früher war, als die Arbeit der Bergleute richtig hart war.

Und wir haben Ihnen in der Schule gezeigt, wie wir Kinder heute lernen.

Ich finde es toll, dass Sie nicht schummeln, wenn wir zusammen spielen.

Das Thema Spiele interessiert uns sehr.

In unserem nächsten Projekt möchten wir erforschen, wie Kinder früher gespielt haben und was es damals für Spiele gab.

Oh ja, ich freue mich schon darauf, das auszuprobieren.

Wir möchten Ihnen auch zeigen, was wir Kinder heutzutage am liebsten spielen.

Unser Lehrer hat uns schon verraten, dass wir im Frühling gemeinsam mit Ihnen ins Spielemuseum in Chemnitz fahren.

Und wir möchten Sie gern zu einer Stadtführung nach Freiberg einladen und Ihnen unsere Heimatstadt zeigen.

Es wäre auch schön, wenn Sie wieder einmal zum Wandertag kommen.

Sie wissen ganz schön viel über Pflanzen und Tiere.

Und über Pilze.

Aber wir wissen auch schon einiges, was die Erwachsenen noch nicht kennen.

Zusammen kann man ganz schön viel voneinander lernen.

Wir finden es ganz toll, dass Sie sich so viel Zeit für uns nehmen.

Ingeborg Morgner, Andreas Grajek und Schüler der 2. Klasse

siehe auch:  http://www.bruecken-fuer-europa.eu/index.php/de/berichte/99-tagebuch/tagebuch-tuc/191-vortrag-im-seniorenkolleg

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Miteinander Lernen

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